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:: Jagdgesellschaft ::

Jagdgesellschaft Müncheberg

“Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie’s sich gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.”

Waidgerechtigkeit beschreibt das Handeln des Jägers nach geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen. Die Waidgerechtigkeit soll außerdem dem Schutz der Wildtiere und der Natur dienen.

Der Begriff “waidgerecht” bedeutet auch, intensive Fachkenntnisse der Jagd, über die Wildtiere und die Natur zu besitzen. Waidgerechtes Handeln ist die moralische Verpflichtung, sich gegenüber den Wildtieren, der Natur und auch den Mitjägern so zu verhalten, wie es der Anstand verlangt.

Unterschiedliche Begriffe werden mit Waidgerechtigkeit in Verbindung gebracht. Das sind z.B. das richtige Verhalten am lebenden und erlegtem Wild, das Jagdverhalten in der Winterzeit oder aber auch die Verpflichtung zur ein Nachsuche bei verletzten Wildtieren.

Grundsätzlich kommt vor allem jedoch der Respekt und die Ehre vor dem Schöpfer, der Natur und den Wildtieren zum Ausdruck!


Zur Geschichte der Jagdgesellschaft:

Ab 1953 gehörten die Jäger der damaligen DDR einer GST- Sparte an (Gesellsch. f. Sport u. Technik).
Die Aktivitäten dieser Sparte leitete bis 1962 Engelbert Weber.
Die Gründung der Jagdgesellschaft Müncheberg (JG) erfolgte auf Grund des neuen Jagdgesetzes 1962.
Ihr erster Vorsitzender war Rudolf Winkler. Den Staffelstab übernahm vom ihm Helmut Witt, der den Vorsitz 1966 an Peter Cebulsky übergab. Peter Cebulsky blieb bis 1991 Vorsitzender und wurde auch
1991 wiedergewählt, als die JG in einen eingetragenen Verein (e.V.) umgewandelt wurde. Auf der Gründungsveranstaltung wurde auf Vorschlag vom Landforstmeister S. Wenske der Name
"Jagdgesellschaft Müncheberg" beibehalten. S. Wenske war der Meinung, dass man sich des Namens "Jagdgesellschaft Müncheberg" nicht zu schämen brauche. Nur drei Mitglieder stimmten damals dagegen.

Die jährliche Jagdstrecke betrug bis Mitte der 60er Jahre ca. 5 St. Rotwild, 40 Sauen, 40 St. Rehwild und damals noch 80 Hasen und 30 Enten. Zur Jagdausübung standen den Jägern 8 Flinten und 2 Kugelwaffen in 2 Stützpunkten zur Verfügung. Die insgesamt zu bejagende Fläche betrug rund 7000 ha.
Das Wild war durch Kriegseinwirkung und Nachkriegsbedingungen teilweise stark dezimiert.
Nur das Schwarzwild machte bereits in den 50er Jahren den Bauern teilweise grossen Ärger.
Der Hege des Wildes widmeten die Jäger viel Zeit und Mühe. So wurden 1970 ca. 16 St. Rotwild, 120 St. Rehwild und 60 Sauen erlegt. 1980 betrug die Strecke bereits 35 St Rotwild, 150 St. Rehwild und 140 Sauen.
Zum heutigen Zeitpunkt hat die JG e.V. etwa 70 Mitglieder. Die Jagdfläche beträgt 7800 ha und gliedert sich in 19 Pächtergemeinschaften und Eigenjagden auf. Das Kernstück bildet der Stadtwald mit ca. 2500 ha, aber auch die Feldflächen in der Gemarkung Müncheberg, die einen guten Rehwild- und vertretbaren Sauenbestand aufweisen. Die Rotwildpopulation wurde auf ein mit der Waldwirtschaft verträgliches Niveau gesenkt. Daher liegt der jährliche Abschuss nur noch bei 22 Stück. Das kommt der Qualität des Bestandes zugute. In den letzten 10 Jahren wurden mehrere Medaillenhirsche gestreckt. Darunter Hirsche mit über 200 internat. Punkten und Geweihgewichten von 7 bis 9,5 Kg.
Die Strecken der letzten drei Jagdjahre haben sich auf folgenden Durchschnitt eingepegelt:
22 St. Rotwild, 220 St. Rehwild und 150-180 Sauen.






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06. 12. 2019 | 14:46
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